Aktuelles

Ökumenischer Hospizdienst besucht die Frauenzeit

Liebe Frauen,
ursprünglich nannte man eine Pilgerherberge oder ein christlich geführtes
Hotel „Hospiz“.
Der Begriff wurde dann übertragen auf Einrichtungen zur Pflege und Betreuung
Sterbender. Sie bieten unheilbar Kranken in ihrer letzten Lebensphase einen
geschützten Raum für ein würdiges Sterben.
Vieles hat sich entwickelt, damit niemand in den letzten Stunden allein bleibt,
denn der Hospiz-Dienst sorgt für Zeit, Nähe und Zuwendung.
Das Einbinden der Familie, Trauerkultur, ambulante, stationäre und
Tageshospize sind inzwischen nicht mehr wegzudenken.
So wie z.B. das Deutsche Rote Kreuz als „Erste Hilfe“ bezeichnet wird, so
können die Angebote des Hospizdienstes als „Letzte Hilfe“ verstanden werden.

Dies und vieles mehr erfahren wir am
Donnerstag, 19. März 2026 um 19:00 Uhr im Bernhardushaus, Postweg 55,
linker Seiteneingang, 1. OG.
Die Koordinatorin des Ökumenischen Hospizdienstes Bretten, Sophie Warning,
ist unsere Referentin. Sie freut sich sehr über die Möglichkeit, in der Frauenzeit
informieren zu dürfen und hofft auf viele interessierte Fragen.
Begleitet wird Frau Warning von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin, die von
konkreten Fällen aus ihrem Erfahrungsbereich berichtet.

Wir laden Euch alle herzlich dazu ein!
Anmeldung: info@frauenzeit-bretten.de bitte bis 17. März 2026.

Beste Grüße und bis bald,
Eure Christa, Johanna und Petra

info@frauenzeit-bretten.de

 

Nachtrag „Frauenzeit“ mit starken Sprüchen von starken Frauen

Liebe Frauen,

besonders hat uns der Text von Teresa von Avila nach unserem Abendspaziergang beschäftigt. Deshalb für alle Frauen, die nicht dabeisein konnten dieser Nachtrag. Bleibt so liebenswert wie möglich.

Eure Christa, Johanna und Petra

Gebet

Herr du weißt es besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter

und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit

und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft,

die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich, aber nicht grüblerisch,

hilfreich, aber nicht diktatorisch zu sein.

Bei meiner ungeheuren Ansammlung an Weisheit tut es mir ja leid,

sie nicht weiterzugeben, aber du verstehst, Herr,

dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden,

sie nehmen zu und die Lust sie zu beschreiben

wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsschilderungen

anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich,

sie geduldig zu ertragen.

Ich wage auch nicht, um ein besseres Gedächtnis zu bitten,

nur um etwas mehr Bescheidenheit und etwas weniger Bestimmtheit,

wenn mein Gedächtnis nicht mit dem der anderen übereinstimmt.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich.

Ich weiß, dass ich nicht unbedingt eine Heilige bin,

aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.

Lehre mich,

an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,

und verleihe mir, Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.

Teresa von Avila (1515-1582)