Aktuelles

Überraschendes vom Streuobstwiesenpfad in der Frauenzeit

Liebe Frauen,
wusstet Ihr, dass ein Apfelbaum einen Partnerbaum braucht, während ein
Pflaumenbaum „Single“ bleiben kann?
Dies und vieles mehr erfahren wir von Stephan Heneka, einem „Schüler“ von
Günther Kolb, der uns letztes Jahr schon kenntnisreich in die Welt des
Immateriellen Kulturerbes „Streuobstanbau“ eingeführt hat!
Wir vertiefen unser Wissen auf dem Gölshäuser Streuobstwiesenpfad vor den
Toren Brettens und haben mit unserem Frühlingstermin wohl die schönste
Jahreszeit für das Erleben dieses Naturschauspiels gewählt.
Wir werden in 2 bis 2 ½ Stunden auf einer 4,3 km langen Wanderung die
Phänomene des Wachsens und Gedeihens erfahren.
Stephan Heneka ist u.a. Praktizierender Streuobstpädagoge an der
Grundschule Gölshausen, Initiator des Gölshäuser Streuobstfestes, Referent
der Streuobst-Trilogie „TRIMAX“ und bewirtschaftet selbst über 2 ha
Streuobstwiesen mit mehr als 180 Bäumen, kurz: Er ist ein leidenschaftlicher
Freund und Kämpfer für die Natur.
Lassen wir uns anstecken von seiner Begeisterung und kommen am
Donnerstag, 16. April 2026 um 17:00 Uhr zum Treffpunkt Parkplatz am
Friedhof in Gölshausen.
Wer möchte, kann um 16:30 Uhr am Bernhardushaus sein, um gemeinsam
mit Christa die ganze Strecke zu Fuß zu gehen.
Getränk und Verpflegung bitte selber mitbringen. Der Weg eignet sich mit
Schirm auch bei Regen, nur bei Gewitter entfällt die Frauenzeit.
Anmeldung über info@frauenzeit-bretten.de oder Telefon bitte bis 14. April.
Wir laden Euch herzlich dazu ein!

Beste Grüße und bis bald,
Eure Christa, Johanna und Petra

info@frauenzeit-bretten.de

 

Nachtrag „Frauenzeit“ mit starken Sprüchen von starken Frauen

Liebe Frauen,

besonders hat uns der Text von Teresa von Avila nach unserem Abendspaziergang beschäftigt. Deshalb für alle Frauen, die nicht dabeisein konnten dieser Nachtrag. Bleibt so liebenswert wie möglich.

Eure Christa, Johanna und Petra

Gebet

Herr du weißt es besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter

und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit

und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft,

die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich, aber nicht grüblerisch,

hilfreich, aber nicht diktatorisch zu sein.

Bei meiner ungeheuren Ansammlung an Weisheit tut es mir ja leid,

sie nicht weiterzugeben, aber du verstehst, Herr,

dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden,

sie nehmen zu und die Lust sie zu beschreiben

wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsschilderungen

anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich,

sie geduldig zu ertragen.

Ich wage auch nicht, um ein besseres Gedächtnis zu bitten,

nur um etwas mehr Bescheidenheit und etwas weniger Bestimmtheit,

wenn mein Gedächtnis nicht mit dem der anderen übereinstimmt.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich.

Ich weiß, dass ich nicht unbedingt eine Heilige bin,

aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.

Lehre mich,

an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,

und verleihe mir, Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.

Teresa von Avila (1515-1582)