Aktuelles

Musikerin Regina Steinbach in der Frauenzeit

Liebe Frauen,
wir sind glücklich und dankbar, für die nächste Frauenzeit eine ganz besondere
Künstlerin gewonnen zu haben.
Die Musikerin Regina Steinbach ist in Bretten geboren und es zeigte sich früh ihr
musikalisches Talent. Schon in jungen Jahren war sie mehrfach
Bundespreisträgerin im Wettbewerb „Jugend musiziert“.
Weitere Preise und Stipendien, sowie die Mitgliedschaft in zahlreichen
internationalen Meisterklassen als Flötistin und als Geigerin haben sie auch
auf Konzertreisen durch ganz Deutschland, Italien und Dänemark geführt.
Es ist uns eine große Ehre, sie in der Frauenzeit sehen und hören zu dürfen und
wir laden Euch herzlich dazu ein!
Sie stellt uns die Welt der Blockflöten vom Mittelalter bis zur Moderne mit
entsprechenden Klangbeispielen vor. Es erwartet uns somit ein kleines Konzert
mit großer Flötenvielfalt und Hintergrundinformationen zu der Entstehung und
der Geschichte.
Dazu treffen wir uns am
Donnerstag, 29. Oktober um 19:00 Uhr im Bernhardus in Bretten,
Postweg 55, linker Seiteneingang, 1. OG.
Eure Anmeldung ist bis 27. Oktober über info@frauenzeit-bretten.de.
Fotos der letzten Treffen können auch bestellt werden.
Zu unserer besseren Planung würden wir uns freuen, wenn Beiträge zum
Pausenimbiss bei Christa Franck vorab rückgemeldet werden. Danke!

Wir laden Euch herzlich dazu ein!

Beste Grüße und bis bald,
Eure Christa, Johanna und Petra

Mail: info@frauenzeit-bretten.de                                         Internet: www.frauenzeit-bretten.de

 

Nachtrag „Frauenzeit“ mit starken Sprüchen von starken Frauen

Liebe Frauen,

besonders hat uns der Text von Teresa von Avila nach unserem Abendspaziergang beschäftigt. Deshalb für alle Frauen, die nicht dabeisein konnten dieser Nachtrag. Bleibt so liebenswert wie möglich.

Eure Christa, Johanna und Petra

Gebet

Herr du weißt es besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter

und eines Tages alt sein werde.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit

und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft,

die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich, aber nicht grüblerisch,

hilfreich, aber nicht diktatorisch zu sein.

Bei meiner ungeheuren Ansammlung an Weisheit tut es mir ja leid,

sie nicht weiterzugeben, aber du verstehst, Herr,

dass ich mir ein paar Freunde erhalten möchte.

Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden,

sie nehmen zu und die Lust sie zu beschreiben

wächst von Jahr zu Jahr.

Ich wage nicht die Gabe zu erflehen, mir Krankheitsschilderungen

anderer mit Freude anzuhören, aber lehre mich,

sie geduldig zu ertragen.

Ich wage auch nicht, um ein besseres Gedächtnis zu bitten,

nur um etwas mehr Bescheidenheit und etwas weniger Bestimmtheit,

wenn mein Gedächtnis nicht mit dem der anderen übereinstimmt.

Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.

Erhalte mich so liebenswert wie möglich.

Ich weiß, dass ich nicht unbedingt eine Heilige bin,

aber ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.

Lehre mich,

an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,

und verleihe mir, Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.

Teresa von Avila (1515-1582)